Mit einem Festakt wurde am 14. Februar 2026 die Mahmud-Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde eingeweiht. Sie ist nach jahrelanger Bauzeit und vielen Diskussionen nun offiziell eröffnet worden. Die Gebetsstätte der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt-Marbach ist der erste repräsentative Moschee-Neubau dieser Art in Thüringen.
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| Foto: Ahmadiyya-Gemeinde, Erfurt |
La primera mezquita del este de Alemania fue inaugurada el 14 de febrero de 2026. La Mezquita Mahmud de la comunidad Ahmadía está situada en el distrito de Erfurt-Marbach.
Die Moschee verfügt über eine Kuppel, ein rund acht Meter hohes Minarett sowie einen Gebetsraum; außerdem gehört eine Wohnung für den Imam zum Gebäude. Finanziert wurde der Bau nach Angaben der Gemeinde überwiegend durch Spenden.
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Im Alltag dient die Moschee als Ort für die fünf täglichen Gebete, das Freitagsgebet und religiöse Feiern. Darüber hinaus sind Unterricht für Kinder und Jugendliche, Vorträge sowie Begegnungsveranstaltungen geplant. Die Gemeinde betont, sie verstehe das Haus auch als Ort des interreligiösen Dialogs und der offenen Begegnung. Die Ahmadiyya-Gemeinde will mit ihrer Arbeit auch ein Zeichen der religiösen Vielfalt in der Stadt Erfurt setzen.
Einordnung der Gemeinde
Die Ahmadiyya ist eine reformorientierte islamische Gemeinschaft, die im 19. Jahrhundert in Indien entstand. Sie legt besonderen Wert auf Gewaltfreiheit, Mission durch Dialog und Loyalität gegenüber dem jeweiligen Staat. In einigen muslimischen Ländern wird sie jedoch nicht als Teil des orthodoxen Islam anerkannt, da sie in theologischen Fragen von sunnitischen und schiitischen Mehrheitspositionen abweicht. Zur Gemeinschaft zählen laut eigenen Angaben in Deutschland mehrere zehntausend Mitglieder.































