Ob Sommer oder Winter, ich sehe immer Leute, die mit Plastiktüten, gefüllt mit Brotwürfeln, an der Gera oder dem Flutgraben stehen und Fische und Enten ausgiebig füttern. Die Erfurterinnen und Erfurter sind zweifels-ohne sehr tierlieb.
 | | Vor allem sind Stockenten an Flutgraben und Gera heimisch, aber auch Kolben-, Löffel-, Knäk-, Pfeif- und Tafelenten leben dort. |
| Auf einem Winterspaziergang entlang der Gera sah ich nun aber Schilder, auf denen die Stadtverwaltung Erfurt dringend bittet, die Enten nicht mit Brot zu füttern!
Denn Brot gefährdet das Leben der Enten. Die einseitige Ernährung führt zu einer Mangelernährung und zu Krankheiten. Ja, dies kann sogar tödlich werden, da den Enten oft nötige Nährstoffe fehlen.
Eine solch intensive Fütterung, wie sie an manchen Stellen unserer Erfurter Gewässer üblich ist, verändert auch das natürliche Verhalten der Tiere.
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Es macht sie zutraulich gegenüber Menschen, Hunden und Fahrzeugen. Das ist für die Tiere aber letztendlich sehr gefährlich.
Vermeiden Sie Brot und Gebäck und füttern Sie stattdessen in Maßen
Entenfutter.
Auch ein Problem der Fütterung: Futterreste und übermäßig viel Entenkot verschmutzen die Gewässer. Besonders rund um die Krämerbrücke ist dies der Fall.